ArGe Münzen und Geldwesen
© Bundesarbeitsgemeinschat Münzen und Geldwesen 2018

Euro

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben in Brüssel den Start der Europäischen Währungsunion (EWU) mit elf Ländern am 1. Januar 1999 beschlossen. Folgende wichtige Entscheidungen brachten den Euro auf den Weg: Teilnehmerländer und Umrechnungskurse1 Euro =  Dänemark, Großbritannien und Schweden haben sich zunächst gegen einen Beitritt Zu den Euroländern gehören auch die Alandinseln, Azoren, Madeira, Andorra, Monaco, San Marino und der Vatikan.
17. April 1989: EU-Kommissionspräsident Jacques Delors stellt einen 3-Stufen-Plan für die Einführung einer gemeinsamen Währung vor. 10. Dezember 1991: Die Staats- und Regierungschefs der EU einigen sich auf den Maastrichter Vertrag und fällen damit die Grundsatzentscheidung für die gemeinsame Währung. Sie legen Konvergenzkriterien für Verschuldung, Zins- und Inflationsentwicklung fest, die die Teilnehmerländer erfüllen sollen. 1. Januar 1994: Das Europäische Währungsinstitut (EWI), der Vorläufer der Europäischen Zentralbank (EZB) wird in Frankfurt gegründet. 15. Dezember 1995: Die Staats- und Regierungschefs der EU bekräftigen, daß die neue Währung mit dem Namen Euro am 1. Januar 1999 eingeführt werden soll. 25. März 1998: Die Europäische Kommission schlägt 11 der 15 EU-Staaten als Startteilnehmer der Währungsunion vor. Das EWI bescheinigt den EU-Staaten Fortschritte beim Abbau ihrer Schulden, erklärt aber gleichzeitig, diese Bemühungen müßten auch nach einer Teilnahme am Euro fortgesetzt werden. 23. April 1998: Der Deutsche Bundestag billigt mit großer Mehrheit den Euro-Start mit 11 Ländern, einen Tag später billigt der Bundesrat gegen die Stimmen Sachsens den Start. 3. Mai 1998: Die Staats- und Regierungschefs der EU beschließen den Start der EWU 1999 mit elf Ländern und nominieren Wim Duisenberg als ersten Präsidenten der Europäischen Zentralbank. 31. Dezember 1998: Der Umrechnungskurs zum Euro für die Währungen der Teilnehmerstaaten wird endgültig und unveränderlich ermittelt. 1. Januar 1999: Der Euro wird als Buchwährung eingeführt. 1. Januar 2002: Banknoten und Münzen in Euro und Cent werden ausgegeben. 1. Mai 2004 10 neue Länder in der EU: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern 1. Januar 2007 2 neue Länder in der EU: Bulgarien und Rumänien Belgien BEF 40,3399 Deutschland DM 1,95583 Finnland FIM 5,94573 Frankreich FRF 6,55957 Griechenlandab 1.1.2001 DR 340,75 Irland IEP 0,787564 Italien ITL 1936,27 Luxemburg LXF 40,3399 Niederlande NLG 2,20371 Österreich ATS 13,7603 Portugal PTE 200,482 Spanien ESP 166,386 Slowenien1.1.2007 SIT 239,640 Malta1.1.2008 MTL 0,429300 Zypern1.1.2008 ZYP 0,585274 Slowakei1.1.2009 SKK 30,1260 Estland1.1.2011 EEK 15,6466 Lettland  LVL 0,702804
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Die Staats- und Regierungschefs der EU haben in Brüssel den Start der Europäischen Währungsunion (EWU) mit elf Ländern am 1. Januar 1999 beschlossen. Folgende wichtige Entscheidungen brachten den Euro auf den Weg: Teilnehmerländer und Umrechnungskurse1 Euro =  Dänemark, Großbritannien und Schweden haben sich zunächst gegen einen Beitritt Zu den Euroländern gehören auch die Alandinseln, Azoren, Madeira, Andorra, Monaco, San Marino und der Vatikan.
1. Januar 2007 2 neue Länder in der EU: Bulgarien und Rumänien Lettland  LVL 0,702804 Estland1.1.2011 EEK 15,6466 Slowakei1.1.2009 SKK 30,1260 Zypern1.1.2008 ZYP 0,585274 Malta1.1.2008 MTL 0,429300 Slowenien1.1.2007 SIT 239,640 Spanien ESP 166,386 Portugal PTE 200,482 Österreich ATS 13,7603 Niederlande NLG 2,20371 Luxemburg LXF 40,3399 Italien ITL 1936,27 Irland IEP 0,787564 Griechenlandab 1.1.2001 DR 340,75 Frankreich FRF 6,55957 Finnland FIM 5,94573 Deutschland DM 1,95583 Belgien BEF 40,3399 1. Mai 2004 10 neue Länder in der EU: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern 1. Januar 2002: Banknoten und Münzen in Euro und Cent werden ausgegeben. 1. Januar 1999: Der Euro wird als Buchwährung eingeführt. 31. Dezember 1998: Der Umrechnungskurs zum Euro für die Währungen der Teilnehmerstaaten wird endgültig und unveränderlich ermittelt. 3. Mai 1998: Die Staats- und Regierungschefs der EU beschließen den Start der EWU 1999 mit elf Ländern und nominieren Wim Duisenberg als ersten Präsidenten der Europäischen Zentralbank. 23. April 1998: Der Deutsche Bundestag billigt mit großer Mehrheit den Euro-Start mit 11 Ländern, einen Tag später billigt der Bundesrat gegen die Stimmen Sachsens den Start. 25. März 1998: Die Europäische Kommission schlägt 11 der 15 EU-Staaten als Startteilnehmer der Währungsunion vor. Das EWI bescheinigt den EU-Staaten Fortschritte beim Abbau ihrer Schulden, erklärt aber gleichzeitig, diese Bemühungen müßten auch nach einer Teilnahme am Euro fortgesetzt werden. 15. Dezember 1995: Die Staats- und Regierungschefs der EU bekräftigen, daß die neue Währung mit dem Namen Euro am 1. Januar 1999 eingeführt werden soll. 1. Januar 1994: Das Europäische Währungsinstitut (EWI), der Vorläufer der Europäischen Zentralbank (EZB) wird in Frankfurt gegründet. 10. Dezember 1991: Die Staats- und Regierungschefs der EU einigen sich auf den Maastrichter Vertrag und fällen damit die Grundsatzentscheidung für die gemeinsame Währung. Sie legen Konvergenzkriterien für Verschuldung, Zins- und Inflationsentwicklung fest, die die Teilnehmerländer erfüllen sollen. 17. April 1989: EU-Kommissionspräsident Jacques Delors stellt einen 3-Stufen-Plan für die Einführung einer gemeinsamen Währung vor.